Safari Mood

Dienstag, 10. Juli 2012

In etwas mehr als 2 Monaten geht es nach Namibia. Endlich haben wir auch unser zu Hause und Transportmittel für diese Zeit gebucht: Ein Nissan 4x4 Double Cab mit Dachzelt.
Quelle:  Camping Car Hire 
Ich bin bereits wahnsinnig aufgeregt, da dieser Urlaub so ganz anders werden wird, als alles was ich bisher gemacht habe und streiche die Tage im Kalender ab. Ich freue mich auf die Herausforderungen, Erlebnisse und schönen Stunden die auf uns warten. Endlich einmal Afrika sehen, hoffentlich einige Wildtiere beobachten können und die Natur erleben.

Roooooad (sand?) trip!


Sigulda

Samstag, 7. Juli 2012

Bereits zum zweiten Mal habe ich den Ort Sigulda im Gaujas Nationalpark besucht. Hier findet ihr die ersten Versuche mit meiner Spiegelreflex Kamera.




Neue Gerätschaft

Dienstag, 3. Juli 2012

Lange habe ich mit einer Spiegelreflex geliebäugelt, eine verlockende Migros Aktion hat mich dann endlich zum schnellen zu schlagen gezwungen. Meins ist nun die Nikon D90. Das Modell ist zwar etwas älter jedoch solide und war mit dem Objektiv im Kit ein echtes Schnäppchen.

Ich freue mich schon mit dieser Maschine über der Brust durch jeden Ort an den ich in Zukunft reisen werde zu stolzieren. Ich hoffe ich kann euch bald etwas kunstvollere und professionellere Schnappschüsse präsentieren. Für Namibia muss dann noch ein anderes Objektiv her



Barcelona

Montag, 2. Juli 2012

Nachdem bereits Gerüchte aufgekommen sind, dass meine mangelnden Berichte im Blog daher kommen, dass ich den nordischen Winter nicht überstanden hätte, möchte ich hier noch schnell die Barcelona Fotos von der Spanien Reise Mitte Mai rein werfen, um dann mit den vielen aktuelleren Themen, die mir momentan im Kopf herumschwirren weiterfahren zu können.

In Kürze
- Ich war bereits das 2. Mal in Barcelona und konnte mich nach ca 3 Jahren noch ziemlich gut orientieren.
- Wir wurden NICHT ausgeraubt. Das ist eine essentielle Information über jeden Barcelona Aufenthalt.
- Dani hat es genossen mit dem Mietauto die Stadt zu erkunden und noch vor der Auto Rückgabe eine Tankstelle möglichst Nahe an der wirklich zentralen Avis Abgabestelle zu finden.
- Ich bin das erste Mal mit einem Touristen Bus gefahren. Ja, genau, diese Hop on Hop off Busse, bei denen man mit 50 weiteren Touristen (ja Touristen! Nicht etwa Traveller oder Backpacker, sondern die richtig uncoole Sorte mit Rollkoffer und Goretex Jacken in der selben Farbe wie der Partner) auf dem Dach eines Busses im Stau sitzt. Naja so schlimm war es dann doch nicht, hat man in einer Stadt wirklich nur sehr wenig Zeit ist es eine gute, wenn auch etwas kostspielige Möglichkeit, einen Überblick über die Stadt zu bekommen.
- Ich habe so viel Geld wie noch nie für eine Nacht in einem eher mittelprächtigen Hotel liegengelassen (+ 6 CHF für 2 Minuten Internet und einen Boarding Pass drucken). Ein Monat im voraus ein Hotel zu buchen ist für Barcelona auch für sonst spontane Reisende zu kurzfristig um etwas Vernünftiges zu finden.
- Im Aquarium von Barcelona bin ich wieder einmal fasziniert an der Scheibe geklebt und habe bei jedem, mir bekannten, vorbei schwimmenden Fisch glückselig gekichert.
- Barcelona ist eine tolle Stadt, hat viel Feuer und mediterranen Flair und ich würde gerne einmal etwas mehr Zeit in dieser Stadt verbringen um etwas mehr als die Hauptsehenswürdigkeiten zu sehen.



Cambrils

Sonntag, 17. Juni 2012

Vor einem Monat hatte ich endlich einmal eine lang ersehnte Woche Ferien. Ich flog von Riga aus nach Barcelona, Dani von Zürich aus. Das Ziel waren Danis Grosseltern in Cambrils, das etwa 100km ausserhalb Barcelonas liegt. Meine Nerven zerrissen fast, als ich 1 Stunde am Flughafen auf Dani wartete und sein Flieger dann auch noch Verspätung hatte. Immerhin konnte ich so einige lustige Wiedersehens-Szenen Beobachten und fühlte mich stark an mein nach Hause kommen letzten August erinnert.
Ich habe es in Cambrils gemütlich genommen und war leider auch noch ein bisschen krank. Dani ging zwei Mal biken. An einem Tag besuchten wir den nahegelegenen Vergnügungspark Port Aventura, der die höchste Achterbahn Europas besitzt (76m, Shambhala: Expedición al Himalaya). Dieser Park ist sehr ähnlich dem Europapark aufgebaut, nur dass hier Länder der ganzen Welt thematisiert werden und man stelle sich an Stelle der Maus einen Vogel vor. Alles ist mit sehr viel Details und Liebe dekoriert und man müsste eigentlich auf gar keine Achterbahn gehen. Aber so einfach liess ich Dani nicht davonkommen und wir haben alles getestet was geöffnet war. Okay, zugegeben, mir war ein bisschen schlecht danach :)

Am letzten Tag in Cambrils wollten wir noch die Umgebung erkunden, leider war es sehr trübes Wetter. Wir fuhren zuerst ans Ebro Delta. Es ist eines der grössten Feuchtgebiete des Westlichen Mittelmeeres und ist durchzogen mit Bewässerungsgräben für die Felder, auf denen hauptsächlich Reis angebaut wird.

Das Ebrodelta von Oben (Quelle: Wikipedia)
Danach fuhren wir nach Siurana. Die Strasse dahin wahr sehr abenteuerlich und ich war froh, dass es fast kein Gegenverkehr hatte. Alle 30 Meter kam eine Haarnadel Kuve, und das über eine Fahrzeit von 45 Minuten. Siurana ist ein wunderschönes Bergdörfchen und die Aussicht auf das Tal und die Felswände ist, selbst bei schlechter Sicht, beeindruckend.




Warschau

Montag, 14. Mai 2012

Ende April konnte ich endlich meine Freundin Sabina im Erasmus Semester in Warschau besuchen. Der Flug war mit einer Stunde sehr kurz und ich habe mich riesig gefreut, sie nach fast 4 Monaten wieder einmal zu sehen und über alles mögliche zu quatschen.

Als ich ankam war es wunderschönes Wetter und wir haben bereits auf dem Weg zu der Wohnung ihrer Cousine, wo Sabina für dieses Semester wohnt, Pläne geschmiedet, den Park zu besuchen. Leider ist dann, als wir die Wohnung wieder verlassen wollten die Welt mit Donner und Hagel untergegangen. Wir mussten uns leider in ein Shoppingcenter flüchten und waren somit zum Shoppen genötigt, naja das Leben könnte härter sein ;) Nach zwei Stunden war auch schon wieder die Sonne zu sehen und wir konnten die Aussichtsplatform des Kulturpalastes besuchen. Das Gebäude war ein Geschenk der Sowjetunion an Polen und ist dennoch ein Wahrzeichen Warschaus, so ist das Verhältnis der Polen dieses Bauwerkes gegenüber sehr gespalten. Ein fast identisches Gebäude kann man unter Anderem auch in Riga oder Moskau finden. Wir liefen danach noch etwas zu Fuss herum und kamen schlussendlich in die Altstadt, wo ich ein Tellergrosses Schnitzel ass. Abends gingen wir noch mit zwei von Sabinas Erasmus Freunden etwas trinken.

Am nächsten Tag versuchten wir es noch einmal mit dem Lazienki Park. Dieses Mal stellte sich eine grosse Demonstration in unseren Weg, wir erreichten dann aber irgendwann doch noch den Park. Ich liebe diese grünen Inseln in der Stadt. In diesem Park gab es sehr viele Eichhörnchen und Pfaue. Ich weiss nicht, wann ich das letzte mal einen Radschlagenden Pfau gesehen habe, wunderschön diese Farben. Danach schauten wir noch in der Universität vorbei, die einen tollen Garten auf dem Dach hat. Abends gingen wir dann zu einem Studienfreund von Sabina an die "Before Party" und danach in einen Club, wo ich noch einige ihrer Erasmus Freunde kennen lernen konnte. Am nächsten Tag musste ich leider schon wieder Abschied nehmen, ich hoffe wir sehen uns bald wieder.

Historisch gesehen gibt es einen ziemlich guten Überblick, die Städte Berlin, Riga und Warschau innerhalb von etwas mehr als einer Woche zu besuchen. Die Spuren des 2. Weltkriegs und der Sowjetunion sind in allen Städten unübersehbar.

 



Berlin

Mittwoch, 9. Mai 2012

Da die Abflugszeiten zwischen Zürich und Riga mitten am Tag liegen haben Dani und ich uns entschieden uns im April in Berlin zu treffen. Ich landete auf dem Flughafen Berlin Tegel und Dani auf Berlin Schönefeld (Easyjet halt). Durch einige Ausfälle der ÖV hat es leider ziemlich lange gedauert, bis Dani einmal im Zentrum war.
Wir übernachteten im Hotel Otto (http://www.hotelotto.com), das ich sehr empfehlen kann. Wir hatten sogar ein Ankleidezimmer. Das Beste ist allerdings das liebevolle Frühstücks-Buffet, mit einer grossen Auswahl an warmen und kalten Speisen (Brötchen!) und super Qualität. Das Hotel setzt auf Slow Food. Wir haben beide Morgen sehr gemütlich und lange gefrühstückt.

Am Samstag wollten wir eigentlich eine Walking Tour machen, aber aufgrund 100 verschiedener Nagellackfarben verpassten wir leider den Anfang und entschieden uns, weiter zu shoppen und in der Stadt umherzuschlendern. Am Spreeufer gibt es viele "Strandbars" mit Liegestühlen, da durfte natürlich ein Mojito nicht fehlen. Ich war bereits das 2. Mal in Berlin, Dani sogar das 5. Mal. Ich mag die Stadt sehr, sie hat so einen schönen "artsy" Flair. Wie immer genoss ich das mehr oder weniger ziellose umherschlendern. Am Ende des Tages sind wir noch durch den Tierpark gelaufen, in dem viele Kirschbäume üppig blühten. Ich liebe solche natürlichen, ruhigen Orten in Mitte einer Grossstadt.

Am Sonntag haben wir es dann doch auf die Free Walking Tour geschafft (http://www.newberlintours.com/). Ich habe die Tour breits vor einigen Jahren mitgemacht, damals allerdings auf Deutsch, das heute nicht mehr angeboten wird. Wir waren fast die einzigen Europäer in der Gruppe. Der Guide musste vor allem betreffend des 2. Weltkrieges oftmals etwas weiter ausholen und Fragen beantworten, die wir Europäer wahrscheinlich schon zu Genüge in der Oberstufe geklärt haben. Ich fand diesen Aspekt aber eigentlich ganz spannend. Die Tour war wie immer solide und ist zu empfehlen um einen Überblick über die Stadt zu haben und einige interessante Details aufzupicken. Leider hiess es dann bald schon wieder Abschied nehmen von meinem Liebsten. Aus dem Beauty-Frustshopping im Duty Free Shop wurde leider nichts, dieser ist am Tegel beinahe nicht existent.