Tongariro Alpine Crossing

Mittwoch, 23. Februar 2011

In der Nacht bin ich immer wieder aufgewacht und habe den Regen, der auf mein Zeltchen prasselte in die Wueste geschickt. Ich wollte den Track auf keinen Fall bei schlechtem Wetter machen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch ziemlich gefaehrlich werden.

Um 5.40 wurde ich vor meinem Hostel abgeholt. Puh, ich werd echt zum Early Bird hier. Immerhin bliebd er Himmel trocken. 1.5h fuhren wir, bis wir im Tongariro National Park am Beginn des Alpine Crossing (Alpen Ueberquerung) ankamen. Das Crossing ist die beliebteste ein Tages Wanderung in Neuseeland und auch bekannt, weil hier ein Teil von Herr der Ringe gedreht wurde (Mt Doom, wo Frodo den Ring entsorgt). Dementsprechend viele Leute standen auch am Start rum. Manche boten echt einen lustigen Anblick und ich fuehlte mich nicht mehr so schlecht ausgeruestet :) Die Wanderung fuehrt ueber einen aktiven Vulkan mit mehreren Kratern.

Das erste Stueck der Wanderung wird als sehr einfach beschrieben. Ich bin etwas zu schnell gelaufen, und fand es daher nicht ganz so einfach. Bereits nach etwa 1h ist man beim letzten Klo fuer lange Zeit angekommen. Hinter den Busch gehen geht auch nicht, es gibt keine Buesche :P Es folgt ein Teilstueck, dass sich Devils Staircase (Teufels Treppe) nennt. Treppenstufe, die bis an die Krete rauffuehren. Geht man das ganze gemuetlich an und macht immer wieder Fotostopps geht es aber ganz gut. Ich habe mir den Abschnitt schlimmer und wesentlich laenger vorgestellt.
Es folgte ein weiterer Aufstieg zum ersten Krater. Es war ganz schoen im Krater wieder einmal gemuetlich gerade aus zu laufen. Danach kam das fuer mich haerteste Stueck, der Aufstieg zum hoechsten Punkt der Wanderung. Der Aufstieg an sich war ok, aber er fuehrt ueber eine Krete und da weht ein heftiger Wind. Zudem muss man einige Stellen ziemlich klettern. Weiter oben hat es dann eine Menge lose Steine, so dass man eigentlich nicht wirklich ein Paeuschen machen kann. Naja umso schoener dann, oben angekommen zu sein. Die Aussicht war fantastisch. Die Wolken die zwischendurch aufgezogen sind haben sich auch wieder verzogen.
Es folgt ein steiler Abstieg zu drei wunderschoenen turkisen Seen. Der Abstieg ging ganz schoen in die Beine, weil er eigentlich nur aus Sand und Gesteinsbroecken besteht. Es forderte einige Konzentration, denn wenn man auf die Fresse fliegt ist man dann schnell unten :P

Nach den Seen geht es wieder ueber einen weiteren flachen Krater und nochmals etwas nach oben. Mittlerweile spuere ich meine Beine etwas. Ich bin schliesslich schon ueber 4h unterwegs. Danach folgt eigentlich der langweilige Part der Wanderung, in einem Zick Zack weg geht es immer weiter nach unten. Etwa weitere 2h. Die Knie tun nun ziemlich weh. Ich will am liebsten rennen. Ich laufe immer schneller und ueberhole echt viele Leute (haha). Das Ende fuehrt durch einen wunderschoenen Wald, ich konnte ihn aber nicht wirklich beachten, weil meine Knie echt nur noch weh tun. Ich musste mich konzentrieren nicht ueber jeden einzelnen Stein zu stolpern. Das Gefuehl unten angekommen zu sein war grossartig. Ich habe gedacht, dass ich mehr Muehe haben werden, vor allem mit den Aufstiegen. Aber meine Kondition war wahrscheinlich auch schon mal schlechter. Schliesslich bin ich 1.5 Monate fast nur rumgelaufen :)

Die Wanderung hat sich auf jedenfall gelohnt. Die Landschaft ist eigenartig und hab ich bisher so noch nirgends gesehen. Die Wanderung ist bis auf das letzte Stueck auch sehr abwechslungsreich und man hat bis dahin nicht das Gefuehl nur zu latschen.
Und es fiel kein einziger Regentropfen. Ich glaube das Wetter war ziemlich perfekt, nicht brennend heiss, aber meistens doch eine klare Sicht.

Ahja, der Rekord fuer die Wanderung liegt uebrigens bei 1h 25. Keine Ahnung wie man das schaffen will.



Ein toller Reisetag

Mein zweiter Tag in Taupo war fuer mich einer meiner schoensten Reisetage. Nicht weil ich mich aus einem Flugzeug gestuerzt habe oder mit irgendwelchen unheimlichen Tieren geschwommen bin. Sondern weil es einfach ein toller Tag war, mit tollen Begegnungen und ich mich einfach gut gefuehlt habe.

Ich habe am Morgen erst Mal gemuetlich gefruehstueckt. Die erste Nacht im Zelt war erwartungsgemaess nicht sehr angenehm. Mein Maetteli ist einfach zu duenn. Sobald ich ein Auto habe muss eine Luftmatratze her. Zum Glueck kriegt man das hier alles in einem Aldi maessigen Laden fuer wenig Geld. Seltsamerweise bezahlt man bei jedem Einkauf fuer alles etwa 20% weniger als der angeschriebene Preis. Hab noch nicht rausgefunden warum.

Ich habe immer noch versucht, mir mein Kayak Trip zu organisieren. Aber irgendwie ist die Firma echt kompliziert und will mich nicht mal fuer Geld im 20km entfernten Ort abholen. Hab jetzt bei einer anderen angefragt und die sind da echt easy und bringen mich auch wieder dahin nach dem Trip. Perfekt. Am 26. gehts also auf den Whanganui River fuer 3 Tage.

Danach hab ich mich zu Fuass aufgemacht zu den Huka Falls. Der Weg fuehrt an der Bungy Jumping Plattform vorbei. Leider habe ich gerade die 2 Jungs aus meinem Hostel verpasst beim Springen. Immerhin konnte ich mir noch ihr Video anschauen. Fuer mich ist das weit aus furchteinfloessender als der Jump aus dem Flugzeug.

Weiter fuehrt der Weg an einem heissen Fluss vorbei, der im grossen Waikoto Fluss muendet. In der Muendung kann man sich schoen hinsetzen, und das Wasser war gerade so warm wie im Polynesian Spa. Ich habe eine getroffen, die hat gesagt sie sitze schon seit drei Stunden da drin. So lange hab ichs dann doch nicht ausgehalten. Aber schon echt immer wieder faszinierend zu was die Erde im Stande ist.

Der Weg fuehrte von da an etwa 50min am Fluss entlang. Bei den Wasserfaellen gab es dann natuerlich einen riesen Parkplatz mit Kiosk. Ich bin trotzdem immer stolz, wenn ich irgendwohin zu Fuss bin. Zu mal der Weg echt schoen war.

Da ich noch etwas Zeit habe, wollte ich mir noch einen thermischen Park in der Naehe anschauen. Auf dem Weg hab ich Matt getroffen. Matt ist ein Kiwi und wir haben ein bisschen gequatscht. Und wie selbstverstaendlich sagt er zu mir "Wenn du jemals nach Hamilton kommst, kannst du dich gerne bei mir melden, wir haben immer einen Platz frei und Zeit dir alles zu zeigen". Ich wuerde wahrscheinlich ja nicht einfach bei einem fremden Typen bleiben (ich geh auch nicht nach Hamilton, daher stellt sich die Frage nicht), aber ich fand es trotzdem total lieb, wie er das mit einer Selbstverstaendlichkeit nach einigen Minuten Gespraech angeboten hat.

Da ich den Wetterbericht fuer das Tongariro Crossing auschecken wollte und evtl den Transport dahin buchen bin ich dann doch frueher umgekehrt und nicht in den Park.

Ich habe zwar kein Wort vom Wetterbericht an der Hostel Reception verstanden, aber der Typ meinte zusammenfassend, dass es nicht allzu schlecht sei, einfach ein bisschen Regen. Na gut, der Tag drauf war schlechter. Also hab ich gebucht.

Ich habe das Grueppchen vom Bungy wieder getroffen. Da Melinda, nicht mit den Jungs an eine Maori Dinner Show gehen wollte, haben wir beschlossen zusammen essen zu gehen. Mit etwas Ueberredensgeschick habe ich sie dazu gebracht, dass wir zu einem Inder sind (ich vermisse es langsam :P). Typisch Ami, hat sie das noch nie probiert gehabt. Wir hatten einen lustigen Abend mit wirklich sehr leckerem Essen. Am Ende meinte Melinda, dass sie mich gerne zu diesem Essen einladen wuerde, weil sie den Abend so toll fand. Das hat mich irgendwie echt gluecklich gemacht, nicht weil ich nicht fuers Essen bezahlen musste, sondern einfach weil es eine so liebe Geste von ihr war. Das Beste am Reisen sind halt schon die vielen Leute die man trifft.



Erdbeben in Christchurch

Dienstag, 22. Februar 2011

Ich wollte nur kurz mitteilen, dass es mir gut geht. Ich bin mehrere hundert Kilometer von Christchurch entfernt und hier hat man gar nichts von einem Erdbeben gespuert.

Das war bereits das zweite starke Erdbeben fuer die Stadt in 5 Monaten. Sehr tragisch fuer alle betroffenen Menschen :(


Mein neues zu Hause und ... free fall

Montag, 21. Februar 2011

Ich bin nun in Taupo, ca. eine Busstunde suedlich von Rotorua. Natuerlich musste ich hier gleich mein Zelt testen. Ich campe neben dem Hostel und kann so alle Annehmlichkeiten desselben auch nutzen. Leider ist der Spa Pool wegen Vandalismus geschlossen, Mensch :(
War ganz stolz auf mich, dass ich das Zelt ganz alleine aufbauen konnte. Ich glaub mit n bisschen Uebung schaff ich das in 15min oder weniger.


Ich habe auch mal versucht ein Video zu machen. Meine Kamerafuehrung laesst noch etwas zu wuenschen uebrig.



Da es ein so klarer und schoener Tag war, habe ich also beschlossen Fallschirmspringen zu gehen. Taupo ist sehr bekannt fuers Fallschirmspringen. Ich wurde mit dem Auto direkt beim Hostel abgeholt. Am Flughafen habe ich mich dann bequatschen lassen, anstatt die von mir geplanten 12,000 ft 15,000ft zu springen. Man hat dabei anstatt 30 bis 40 Sekunden 60 bis 70 Sekunden freier Fall. Tja, dafuer hab ich auf saemtliche Foto und Video Optionen verzichtet (got it in my mind, wie hier viele immer sagen :))

Ich war gar nicht so aufgeregt. Mein Tandem Master hat ueber 12,000 Spruenge gemacht. Da hab ich mir gedacht, werd ich den einen wohl schon ueberleben :)

War schon seltsam, so im Flugzeug zu sitzen, man denkt sich "ok, das ist jetzt verdammt hoch", und es geht immer hoeher und hoeher. Ich habe immer darauf gewartet, dass ich so richtig Schiss bekam, aber da kam nichts. Die Situation ist wahrscheinlich zu unwirklich und man hat halt echt nichts selbst in den Haenden und muss der Person vertrauen, an deren Bauch man geschnallt ist. Zuerst haben wir auf 12,000 ft einige Leute rausgeworfen und sind dann noch weiter nach oben. Ich bin als letztes gesprungen. Mit den Fuessen ueber dem Abgrund zu hangen war schon selstam. Zum Glueck musste ich nichts machen und los gings. Die ersten Sekunden denkst du echt nur, what the fuck mache ich hier. Und dann jauchzt du einfach nur noch. Weeeeeeeeeeeeha. Aber verdammt viel Wind der da durch deine Nase eingeatmet wird.
Als dann der Fallschirm aufging hatte ich irgendwie ploetzlich etwas Angst vor der Hoehe, weil man dann halt beginnt, Autos und Haueser ganz ganz klein zu sehen, die man vorher gar nicht wahrgenommen hat. Die Landung war wesentlich sanfter als angenommen und alles in allem einfach nur ein geiles Erlebnis. Nochmal!

Ich warte nun hier in Taupo auf eine gute Wetterprognose um in den naechsten Tagen Mordor, aeeeeeh, den Tongariro Nationalpark in einer ein Tageswanderung zu durchqueren. und am 26. Februar gehts dann Kayak fahren fuer 3 Tage auf dem Whanganui River.



Rotorua

Rotorua ist fuer seine Maori Kultur und seine thermischen Aktivitaeten bekannt, das waren auch genau die Dinge, welche ich da sehen wollte.

In dieser Stadt stinkt es einfach an jeder Ecke nach faulen Eier. Und irgendwann hat man das Gefuehl, man faengt selbst an, so zu riechen. Ueberall steigt zwischen Baeumen und Haeusern eine kleine Dampfwolke auf.

Mein Hostel war top ausgeruestet, es hatte von einem Kino ueber eine Kletterwand alles zu bieten. Und natuerlich auch wieder die obligaten Leute vor dem TV.

An meinem Ankunftstag bin ich etwas durch den thermischen Park der Stadt spaziert. Der hat mich schon total fasziniert und er war auch ziemlich gross.
Immer obligatorisch ist natuerlich auch der Besuch im Touristen Center (hier I-Site genannt) und da ganz viele Flyer einstecken.

Am naechsten Tag hab ich mich frueh nach Te Whakarewarewatanga o te Ope Taua a Wahaio (hrhr) aufgemacht. In diesem Gebiet befindet sich ein Maori Dorf und zugleich auch eine starke thermische Aktivitaet. Die Fuehrung durch das Maori Dorf war sehr interessant. So haben wir z.B. gesehen wie die Leute in diesem Dorf kochen. Gemuese kann im 100Grad heissen Pool ziemlich schnell gekocht werden. Als zweite Variante gibt es das sogenannte Hangi. Eine Holzkiste, die ueber dem Dampf einer Quelle platziert wird, so hat man einen sehr langsamen, nicht austrocknenden Backofen. Spaeter hab ich dann auch einen Maiskolben aus dem Pool und einen Pie aus dem Hangi gegessen.
Die Dorfbewohner baden taeglich zweimal in oeffentlichen Badewannen, die aus den heissen Quellen gefuellt werden. Wir bekamen auch noch eine Live Demonstration, wie die traditionellen Roecke, die zu Darbietungen getragen werden aus Blaettern hergestellt werden. Im Park befinden sich auch noch zwei ziemlich aktive Geysire. Diese gehen etwa 30 mal am Tag los. Zuerst der eine, und kurz darauf der zweite. Bis zu 30m hoch kann das sein. Schon faszinierend die Natur :)
Im Eintritt einbegriffen war auch noch eine Maori Darbietung mit Tanz und Gesang. Beim Tanz wird der ganze Koerper mit einbezogen, so z.B. grosse Augen gemacht oder Zunge rausgestreckt (siehe Foto). War echt cool das mal zu sehen.

Am Tag darauf hab ich mich dann, nach ziemlich vielen Gedanken machen in den letzten Tagen, dazu aufgemacht, Camping Ausruestung zu kaufen. Um die Wanderungen zu machen, die ich moechte, brauchte ich sowieso einen Schlafsack und Pfannen. Ich habe dann auch noch ein guenstiges Zeltchen gefunden (40fr, es ist wesentlich groesser als meines zu Hause, fuer diejenigen, die es kennen) und auch noch einen Kocher draufgelegt. Zum Glueck ist ja Ende des Sommers und alles runtergeschrieben. Ich habe nichts zum vollen Preis gekauft :) Mein Schlafsack hat eigentlich 200 Dollar (ca 150fr) gekostet, nach etwas durch den Laden stoebern fand ich genau denselben Schlafsack in der Vorjahresfarbe (gruen anstatt blau) fuer 70 Dollar. Natuerlich gibts darauf auch noch 10% Backpacker Rabatt :P Da lacht das Herz des Sparfuchses. Das Problem ist nun halt nur noch, Zelt, Schlafsack und Maetteli irgendwie zu tragen, in den Rucksack geht naemlich nichts davon. Fuehl mich wie ein Packesel zur Zeit.

Mein Plan ist nun, auf der Suedinsel ein kleines Auto, welches nicht soviel Sprit saeuft (und ich auch fahren kann :P) zu mieten. Und nebenbei zu zelten.

Nach etwas am See rumhaengen und spazieren hab ich mich dann ins Polynesian Spa aufgemacht um mich vom shoppen zu entspannen. Die verschiedenen Pools werden aus thermischen Quellen gespiesen und einige davon befinden sich 10m vom See entfernt. Superschoen Aussicht. Das Wasser darf man sich allerdings nicht so wie im Aquarena vorstellen, es hatte noch ganz viele Teilchen drin und kein Chlor (mein Bikini stinkt nun genau gleich, wie die ganze Stadt Rotorua). Der heisseste Pool war, naja verdammt heiss. Da dreht sich alles in einem, wenn man vollstaendig reingeht. Nach dem Baden hatte man dann echt das Gefuehl, wie frisch eingecremt zu sein, weil das Wasser so viele Mineralien drin hat. An alle mit irgendwelchen Gelenk/Knochenkrankheiten: Kommt nach Neuseeland, nach 15min in diesem Wasser seit ihr angeblich geheilt.
Das lustigste ueberhaupt waren allerdings die unzaehligen Chinesen und deren Bademode im Spa. Da war ein Badekleid schon sehr offenherzig. Unbedingt muessen auch Sonnenhut, Brille und Badetuch (hae?) im Wasser anbleiben (es war Abend). Naja ich hatte meinen Spass :)



Coromandel

Freitag, 18. Februar 2011

Da mir viele Leute von Coromandel vorgeschwaermt haben, habe ich beschlossen als erstes auf diese Halbinsel, nicht weit von Auckland zu fahren. Schon beim Verlassen meines Hostels (um 6.45) in Auckland hat es geschuettet und ich kam pflotschnass am Busbahnhof an. Waehrend der Busfahrt hat es dann mal aufgehoert zu regnen aber der Himmel war immer noch sehr verhangen. Darum war leider, die sonst sehr sehenswerte Strecke direkt dem Meer entlag nicht so sehenswert :) In Coromandel angekommen war ich erst Mal frustriert, es regnete weiterhin und ich merkte schnell, dass ich in diesem Kaff voller Rentner nicht viel ohne Auto machen konnte. Zurueck in meinem Hostelzimmer habe ich dann auch noch auf magische weise IN meinem Zimmer meinen Zimmerschluessel verloren. Ich habe sicher 2h danach gesucht, um ihn danach unter meinem Kopfkissen zu finden :( Nicht gerade ein toller Start.
Langsam machte ich mir Gedanken, vielleicht doch nach Auckland zurueck zu fahren und mir ein Auto zu mieten. Naja kurz gesagt, einer der schlechtesten und deprimiertesten Tage meiner Reise. Am liebsten wollte ich nur noch aus dem doofen Neuseeland weg.
Am Abend habe ich dann noch ein Schweizer Paerchen aus Lenzburg kennengelernt. Sie haben mir am naechsten Tag auf eine Wanderung zum Castle Rock mitgenommen. Zuerst fuehrte eine Breite Schotter Strasse etwa 1h den Berg rauf. Danach musste man in den Wald reingehen und einen sehr engen und immer steiler werdenden Schlamm/Stein/Wurzel Weg rauf. Die anderen beiden hatten Flip Flops an, und wir haben dann die Uebung vor dem Gipfel abbrechen muessen. Naja die Aussicht von halb oben war auch schoen :)
Wir sind noch kurz an einen Beach gefahren um die Fuesse reinzuhalten. Nach dem 28 Grad Wasser in Thailand habe ich das Wasser hier eiskalt erwartet, aber ueberraschenderweise war es mind. 30 Grad warm. Da war wohl irgendwo in der Naehe eine thermische Quelle.

Ich war nicht sehr traurig heute morgen Coromandel zu verlassen. Momentan befinde ich mich in Rotorua, wos mir auch wesentlich besser gefaellt. Rotorua ist fuer seine thermischen Aktivitaeten und seine Maori Kultur bekannt. Aber darueber spaeter mehr.
Uebrigens habe ich waehrend der Reise schon zweimal wieder Leute aus einem Hostel aus einem anderen Ort wiedergetroffen. Neuseeland ist also wirklich klein.

Bezueglich Fortbewegungsmittel bin ich zum Schluss gekommen zumindest auf der Nordinsel weiterhin mit meinem Buspass vorlieb zu nehmen und vielleicht auf der Suedinsel einen Van oder ein Auto zu mieten.

Uebrigens Mami: Ich bin auch beim taeglichen Nutella und Teigwaren angekommen :)



Fotos Auckland

Wie versprochen hier noch die Bilder von Auckland und Umgebung