Ich war etwas unsicher, ob das buchen einer Busfahrt mit meinem Busticket wirklich so einfach ist wie es scheint. Ich habe ein sogenanntes Hop on hop off ticket von Sydney nach Cairns gekauft, das heisst ich kann in 90 Tagen ueberall auf der fast 3000 langen Strecke aussteigen, wo ich will. Online fuegt man einfach die gewuenschten Strecken hinzu. Man kann eine Fahrt sogar bis kurz vor Abfahrt noch aendern.
Mein Bus von Sydney ins 520 km noerdlichere Coffs Harbour ging um 22 Uhr los. Ich wurde mit meinem altbekannten Problem konfrontiert: Waehrend ich tagsueber problemlos in jedem Verkehrsmittel schlafen kann, will mir das einfach nicht gelingen, sobald es draussen dunkel ist. Ich war also ziemlich muede bei der Ankunft um 5.25 Uhr in Coffs. Zum Glueck stand ja nur noch ein 3.5km Marsch mit meinem mittlerweile verdammt schweren Gepaeck an. Und natuerlich das Warten, bis die Hostel Rezeption oeffnet. Immerhin durften wir direkt ins Zimmer. Nach einer Dusche musste ich dann nochmals den ganzen Weg zurueck laufen, um Internet zu finden, das meinem Budget entspricht, d.h mit Vorteil gratis ist. Im Hostel wollten die 6 Franken pro Stunde. Ich habe am Abend zuvor Harald, dem Rentner, mit dem ich die 3 Tage in Neuseeland kajaken war, kontaktiert. Er lebt seit 30 Jahren in Coffs. Tatsaechlich hat er geantwortet und wir trafen uns zum Lunch. Zuert haben wir aber noch den Pflichtspaziergang hier zu einer Landzunge gemacht. Die Umgebung hat viele tolle (fast menschenleere) Straende zu bieten. Natuerlich wollte er mich dann zum Lunch einladen. Ich habe langsam ein schlechtes Gewissen, wie oft ich schon eingeladen wurde, seit ich unterwegs bin. Nach dem leckeren Essen gingen wir noch in den tollen Botanischen Garten. man konnte viele der Einheimischen Pflanzen sehen. Harald hat sich einen Blutegel eingefangen, urks. Ich habe mich dann nochmals mit ihm fuer den naechsten Tag verabredet, weil er mir etwas mehr von der Umgebung zeigen wollte.
Tatsaechlich hoerte ich am naechsten Morgen meinen Wecker wiedermal. Ich hatte schon fast vergessen, wie er klingt, weil ich ihn entweder nicht brauche oder automatisch frueher wach bin. Ich bin mit Harald nach Bellingen gefahren, wo er ein Haus besichtigen wollte. Im Dorf sind wir dann in die Swiss Bakery gegangen und haben einen Feta Spinat Pie gegessen. Jaja kulinarisch ists mir in diesen Tagen wieder einmal gut gegangen. Danach sind wir in den Dorrigo Regenwald Nationalpark gegangen. Ea gibt da einen kurzen Skywalk, wo man im Prinzip durch die 30m hohen Baum Kronen laufen kann. Wir haben uns dann entschlossen, noch die 3 Stuendige Wanderung durch den Wald zu machen. Die Baeume waren sehr beeindruckend. Wahnsinig hoch und den Stamm haben sie so gebildet, um dem riesen Baum mehr Stabilitat zu geben (seht auf den Fotos). Viele der Baueme wurden von Parasiten Pflanzen eingenommen. Ein Vogel hat den Samen auf eine Baumkrone fallen lassen und der nun wachsende Baum laesst seine Wurzel dem eigentlichen Baum nach zum Boden wachsen, bis er diesen ganz umschlungen hat und der urspruengliche Baun abstirbt. Clever oder? Auf dem Weg haben wir noch ein Wallaby, ein kleineres Kaenguruh gesichtet. Der Weg fuehrte an tollen Wasserfaellen vorbei. Etwa auf halben Weg hat es dann ziemlich fest zu regnen angefangen. Naja Regenwald halt, es kam nicht viel Regen bis zum Boden. Ploetzlich haben wir einen unheimlich lauten Vogel gehoert der die verschiedensten Melodien gesungen (dem kan man nicht mehr pfeiffen sagen) hat. Ein Lyrebird, ein einheimischer vogel, der alle moeglichen Geraeusche imitieren kann. Andere Voegel, aber durchaus auch Instrumente oder einen startenden Motor. Der Vogel ist sehr schwer zu sehen, da er sehr schuechtern ist. Wir hatten aber das Glueck ihn nach einiger Zeit zu erspaehen. Echt ein wunderschoener Vogel. Sogar das unscheinbare Weibchen haben wir gesehen. Harald sagte, das ist shr selten und er hat noch nie ein Paerchen so lange beobachten koennen.
Um meinen Bus nach Brisbane zu erwischen musste ich um 4 Uhr (!!!) aufstehen und natuerlich wieder die 3.5km laufen (man will sich ja das Taxi sparen). Danach war ich wirklich fix und fertig.
| Plaene sind da um geaendert zu werden |
Samstag, 23. April 2011 |
So, es ist definitiv, ich habe mir einen Flug am 16. Mai von Perth nach Kuala Lumpur gebucht. Ich freu mich momentan wahnsinnig wieder auf etwas spannenderes/guenstigeres Reisen wo es an jeder Ecke etwas unbekanntes zu sehen gibt.
Malaysia soll so toll sein habe ich von vielen Leuten gehoert.
Malaysia soll so toll sein habe ich von vielen Leuten gehoert.
| Blue Mountains |
Dienstag, 19. April 2011 |
Mit dem Zug bin ich in die Blue Mountains gefahren, um der Grossstadthektik etwas zu entfliehen. Die Blue Mountains sind ein National Park, der etwa 100km von Sydney entfernt ist. Immerhin war das Hostel etwas gemuetlicher als das in Sydney. Ich bin gleich zum Echo Point gelaufen, von wo aus man die Three Sisters (eine bekannte Felsformation) und 1 Million Japaner sehen kann. Nach dem ich aber etwas den Weg entlang gewandert bin, konnte ich dann die wunderschoene Ausblicke fuer mich alleine geniessen. Das ist das erste Mal fuer mich, so ein grosses, scheinbar unberuehrtes Gebiet zu sehen. Der Wald ging so weit das Auge reicht, sehr beeindruckend.
Bevor ich dann am folgenden Tag wieder zurueck nach Sydney gefahren bin habe ich nochmal eine kurze Wanderung am Rande der Blue Mountains gemacht.
Ich wollte mir in Sydney noch einen Adapter fuer meine Micro SD Karte kaufen, um die Musik, die ich darauf habe auf meinen IPod laden zu koennen. Im Computer Shop meinte der Verkaeufer, dass sie die Adapter nicht verkaufen, aber er vielleicht noch einen "rumliegen" haette. Er hat dann einen Adapter aus einer Galaxy (Handy) Verpackung genommen und mir diesen geschenkt. Merci Unbekannter Verkaeufter fuer mein erstes positives Erlebnis in Australien.
Um 22 Uhr faehrt nun mein Bus nach Coffs Harbour und ich hoffe ihr seit gluecklich, dass ich die Wartezeit zum bloggen verwendet habe.
Bevor ich dann am folgenden Tag wieder zurueck nach Sydney gefahren bin habe ich nochmal eine kurze Wanderung am Rande der Blue Mountains gemacht.
Ich wollte mir in Sydney noch einen Adapter fuer meine Micro SD Karte kaufen, um die Musik, die ich darauf habe auf meinen IPod laden zu koennen. Im Computer Shop meinte der Verkaeufer, dass sie die Adapter nicht verkaufen, aber er vielleicht noch einen "rumliegen" haette. Er hat dann einen Adapter aus einer Galaxy (Handy) Verpackung genommen und mir diesen geschenkt. Merci Unbekannter Verkaeufter fuer mein erstes positives Erlebnis in Australien.
Um 22 Uhr faehrt nun mein Bus nach Coffs Harbour und ich hoffe ihr seit gluecklich, dass ich die Wartezeit zum bloggen verwendet habe.
| Sydney |
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Auf meinem Flug nach Sydney hatte ich das Glueck, dass ich beim Notausgang sitzen durfte. Das heisst so ziemlich die Doppelte Beinfreiheit. Juhuuu.
Etwas erschrocken bin ich, als ich beim Flugzeug Frass gedacht habe: "Endlich wieder einmal etwas Rechtes zu Essen". Ich habe all mein Essen, was ich noch von Neuseeland uebrig hatte mitgenommen und damit gerechnet, dass ich zu mindest Kraeuter und Milch Pulver wegen den strengen Quarantaenen Bestimmungen nicht ins Land bringen darf. Aber die nahmen das in Australien wesentlich easier als in Neuseeland. Nicht mal sehen wollte er mein Zeug (ich habe aber auch wohlweislich eine kilometerlange Liste mit allem angefertigt). Im Flughafen Duty Free habe ich mir dann auch einen Ipod Touch geholt, mit dem man die gratis Wireless Internetzugaenge nutzen kann und auch, weil mir die Musik fehlte.
Am Flughafen habe ich dann beim Warten auf meinen Flughafen Shuttle Moritz kennen gelernt, der auch gerade aus Neuseeland kam.
In meinem Hostel habe ich dann schon gemerkt, dass ich da irgendwie nicht so reinpasse. Alles Longstayers, das heisst Leute die sich schon wochenlang kennen und eigentlich nur arbeiten (falls sie einen Job haben), saufen und kiffen.
Mein Hostel befand sich nicht gerade an einer Hauptstrasse und ich war ziemlich entaeuscht von mir, dass die alte Angst, alleine im Dunkeln (hier wird es frueh dunkel) rauszugehen wieder aufkam. Tapfer hab ich mich durchgekaempft und mir Sushi geholt und ins Internet gegangen. Natuerlich kam nach 5 Minuten Moritz wieder vorbei. Kleine Stadt dieses Sydney :)
Am naechsten Tag bin ich um 08:30 aufgewacht, das sagte zumindest mein Handy. Gute Zeit um aufzustehen und die Stadt zu erkunden. Tja, ich hab dann gemerkt, dass ich die Zeit nicht umgestellt habe und stand also um 7 Uhr auf der Strasse Sydneys. Tja auf zu Mc Donalds und den neuen IPod ausprobieren :) Erstaunlich, wieviele Leute hier bei Mc Donalds fruehstuecken.
Spaeter habe ich eine Free Walking Tour mitgemacht, um einmal einen ersten Eindruck der Stadt zu bekommen. War wieder einmal sehr witzig, natuerlich auch um einige Hintergrund Informationen und lustige Anekdoten mitzubekommen.
Ich bin noch etwas alleine in der Stadt rumgelaufen und spaeter nochmal zum Opernhaus und der Harbour Bridge, als es Dunkel war und diese beleuchtet.
Am naechsten Tag habe ich mit Moritz abgemacht. Bloed dass es nur so geschifft hat. Was macht man in Sydney wenn es regnet? Das haben wir bis jetzt noch nicht rausgefunden. Wir haben beschlossen dem Regen zu trotzen und in den Botanischen Garten zu gehen und ueber die Harbour Bridge zu laufen. Fuer etwas hat man ja diese fancy schnelltrocknenden Trekkinghosen :)
Am Abend haben wir dann zusammen wieder einmal etwas gutes gekocht. Pasta mit Hackfleischbaellchen Sauce, mhhh war super gut. Da es Wochenende war, haben wir uns noch etwas an die Strasse gesetzt und die Leute beobachtet, die in den Ausgang gehen. Ohne mind 10cm Absaetze und einen 10cm Rock geht hier definitiv gar nichts. Ich kann also nicht in den Ausgang hier, mir fehlt die Uniform.
Jetzt noch kurz die Story, warum mir die Reisenden hier so auf den Keks gehen. Wahrscheinlich ist das auch nur in Sydney so, aber trotzem gab es mir ein schlechtes Gefuehl. Viele sind hier fuer Work and Travel, das heisst sie versprechen sich, das grosse Geld zu machen. Viele haben gerade das Abi oder etwas aehnliches hinter sich, sind also grob geschaetzt 18/19 Jahre alt, das erste Mal von zu Hause weg (wissen nicht mal wie man Reis kocht, haha) und das erste Mal am arbeiten. Kriegen sie raus, dass man nicht vor hat hier zu arbeiten ist man natuerlich gleich als verwoehntes, faules Kind abgestempelt, weil sie ja so hart arbeiten muessen um sich den Aufenthalt hier zu leisten. Dass sie mit dem Geld dass sie fuer Alkohol und Gras ausgeben, 2 Mal um Australien reisen koennten sieht keiner.
Am naechsten Tag wollte ich dann unbedingt einiges erledigen, das heisst, zu mindest mal einen ungefaehren Plan fuer die naechsten Tage haben. Naja mehr als einen Bus Pass fuer die Ostkueste zu kaufen habe ich allerdings auch nicht erreicht. Fuer die dies noch nicht mitbekommen haben: Ich werde zu 99% meinen Australien Westkuesten Aufenthalt streichen (schlichtweg zu wenig Geld vorhanden um alles gut zu sehen) und stattdessen nach Malaysia fliegen. Ich muss unbedingt in den naechsten Tagen mein Flugticket buchen. Falls jemand schon mal da war, bitte sendet Infos an mich :) Ich habe keeeeine Ahnung.
Spaeter habe ich mich nochmals mit Moritz getroffen und wir sind nach Manly (ein Strand/Reichefamilien Stadtteil von Sydney) mit der Faehre gefahren. Eigentlich wollten wir ein bisschen wandern, aber das Wetter hat sich dann auf halber Strecke zugezogen und wir hatten keine Lust noch einmal so nass zu werden und sind dann umgekehrt. Abends gab es Steak mit Gemuese und Knoblauchbrot, mhhhhhhhhhhhhhhhhhh
(werd gleich hungrig).
Etwas erschrocken bin ich, als ich beim Flugzeug Frass gedacht habe: "Endlich wieder einmal etwas Rechtes zu Essen". Ich habe all mein Essen, was ich noch von Neuseeland uebrig hatte mitgenommen und damit gerechnet, dass ich zu mindest Kraeuter und Milch Pulver wegen den strengen Quarantaenen Bestimmungen nicht ins Land bringen darf. Aber die nahmen das in Australien wesentlich easier als in Neuseeland. Nicht mal sehen wollte er mein Zeug (ich habe aber auch wohlweislich eine kilometerlange Liste mit allem angefertigt). Im Flughafen Duty Free habe ich mir dann auch einen Ipod Touch geholt, mit dem man die gratis Wireless Internetzugaenge nutzen kann und auch, weil mir die Musik fehlte.
Am Flughafen habe ich dann beim Warten auf meinen Flughafen Shuttle Moritz kennen gelernt, der auch gerade aus Neuseeland kam.
In meinem Hostel habe ich dann schon gemerkt, dass ich da irgendwie nicht so reinpasse. Alles Longstayers, das heisst Leute die sich schon wochenlang kennen und eigentlich nur arbeiten (falls sie einen Job haben), saufen und kiffen.
Mein Hostel befand sich nicht gerade an einer Hauptstrasse und ich war ziemlich entaeuscht von mir, dass die alte Angst, alleine im Dunkeln (hier wird es frueh dunkel) rauszugehen wieder aufkam. Tapfer hab ich mich durchgekaempft und mir Sushi geholt und ins Internet gegangen. Natuerlich kam nach 5 Minuten Moritz wieder vorbei. Kleine Stadt dieses Sydney :)
Am naechsten Tag bin ich um 08:30 aufgewacht, das sagte zumindest mein Handy. Gute Zeit um aufzustehen und die Stadt zu erkunden. Tja, ich hab dann gemerkt, dass ich die Zeit nicht umgestellt habe und stand also um 7 Uhr auf der Strasse Sydneys. Tja auf zu Mc Donalds und den neuen IPod ausprobieren :) Erstaunlich, wieviele Leute hier bei Mc Donalds fruehstuecken.
Spaeter habe ich eine Free Walking Tour mitgemacht, um einmal einen ersten Eindruck der Stadt zu bekommen. War wieder einmal sehr witzig, natuerlich auch um einige Hintergrund Informationen und lustige Anekdoten mitzubekommen.
Ich bin noch etwas alleine in der Stadt rumgelaufen und spaeter nochmal zum Opernhaus und der Harbour Bridge, als es Dunkel war und diese beleuchtet.
Am naechsten Tag habe ich mit Moritz abgemacht. Bloed dass es nur so geschifft hat. Was macht man in Sydney wenn es regnet? Das haben wir bis jetzt noch nicht rausgefunden. Wir haben beschlossen dem Regen zu trotzen und in den Botanischen Garten zu gehen und ueber die Harbour Bridge zu laufen. Fuer etwas hat man ja diese fancy schnelltrocknenden Trekkinghosen :)
Am Abend haben wir dann zusammen wieder einmal etwas gutes gekocht. Pasta mit Hackfleischbaellchen Sauce, mhhh war super gut. Da es Wochenende war, haben wir uns noch etwas an die Strasse gesetzt und die Leute beobachtet, die in den Ausgang gehen. Ohne mind 10cm Absaetze und einen 10cm Rock geht hier definitiv gar nichts. Ich kann also nicht in den Ausgang hier, mir fehlt die Uniform.
Jetzt noch kurz die Story, warum mir die Reisenden hier so auf den Keks gehen. Wahrscheinlich ist das auch nur in Sydney so, aber trotzem gab es mir ein schlechtes Gefuehl. Viele sind hier fuer Work and Travel, das heisst sie versprechen sich, das grosse Geld zu machen. Viele haben gerade das Abi oder etwas aehnliches hinter sich, sind also grob geschaetzt 18/19 Jahre alt, das erste Mal von zu Hause weg (wissen nicht mal wie man Reis kocht, haha) und das erste Mal am arbeiten. Kriegen sie raus, dass man nicht vor hat hier zu arbeiten ist man natuerlich gleich als verwoehntes, faules Kind abgestempelt, weil sie ja so hart arbeiten muessen um sich den Aufenthalt hier zu leisten. Dass sie mit dem Geld dass sie fuer Alkohol und Gras ausgeben, 2 Mal um Australien reisen koennten sieht keiner.
Am naechsten Tag wollte ich dann unbedingt einiges erledigen, das heisst, zu mindest mal einen ungefaehren Plan fuer die naechsten Tage haben. Naja mehr als einen Bus Pass fuer die Ostkueste zu kaufen habe ich allerdings auch nicht erreicht. Fuer die dies noch nicht mitbekommen haben: Ich werde zu 99% meinen Australien Westkuesten Aufenthalt streichen (schlichtweg zu wenig Geld vorhanden um alles gut zu sehen) und stattdessen nach Malaysia fliegen. Ich muss unbedingt in den naechsten Tagen mein Flugticket buchen. Falls jemand schon mal da war, bitte sendet Infos an mich :) Ich habe keeeeine Ahnung.
Spaeter habe ich mich nochmals mit Moritz getroffen und wir sind nach Manly (ein Strand/Reichefamilien Stadtteil von Sydney) mit der Faehre gefahren. Eigentlich wollten wir ein bisschen wandern, aber das Wetter hat sich dann auf halber Strecke zugezogen und wir hatten keine Lust noch einmal so nass zu werden und sind dann umgekehrt. Abends gab es Steak mit Gemuese und Knoblauchbrot, mhhhhhhhhhhhhhhhhhh
(werd gleich hungrig).
| Letzte Tage in Neuseeland (ewig her :)) |
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Die letzten Tage in Neuseeland bin ich gemuetlich angegangen. Hanmer Springs ist, wie der Name schon sagt, vor allem fuer seine heissen Quellen bekannt. Ich habe wieder einmal in einem super genuetlichen Backpackers gewohnt. Gefreut habe ich mich besonders darueber, ein normales und kein Etagenbett zu haben. Das Beste war aber, dass das ganze Gefrierfach voll von kostenloser Glace war. Mhhh so laesst es sich aushalten. Im Hostel konnte ich sogar noch meinen Neuseeland Lonely Planet mit einem brandneuen von Australien tauschen.
Das Thermalbad fand ich ziemlich gut. Man bezahlt etwa 12 Franken und kann den ganzen Tag bleiben. Nur fuer die coolen Rutschbahnen haette man extra bezahlen muessen :(
Ich habe auch noch eine kuerzere Wanderung in der Gegend gemacht. Irgendwie muss man sich das Glace verdienen. Es war wunderschoen, weil die Baeume alle schon schoen farbig waren.
Eine grosse Aufgabe war es dann, eine Schlafgelegenheit in Christchurch fuer die Nacht vor dem Flug zu buchen. Das gesamte Stadtzentrum, wo sich natuerlich auch viele Unterkuenfte befinden, ist immer noch gesperrt. Das wird es, so wie ich verstanden habe auch die naechsten 4 Monate noch sein. Ich habe immerhin noch ein Doppelzimmer in einem Hostel gekriegt, welches ich mir mit einer anderen Frau teilen konnte.
In Christchurch war es dann eine echte Herausforderung, Auto zu fahren. Viele der Strassen sind gesperrt und es gibt natuerlich viele Baustellen. Irgendwann gings dann auch gar nicht mehr weiter, da die Strasse von Soldaten mit Maschinenewehren abgeriegelt war. All die verfallenen, zerstoerten Haeuser trieben mir die Traenen in die Augen. Mir wurde so richtig schlecht, dieses Unglueck mit eigenen Augen und nicht nur im Fernsehen zu sehen. Irgendwie hat mich in diesem Augenblick gestoert, dass das Leben einfach so weitergeht. Dass zwei Strassen weiter die Leute vor einer Bar froehlich Bier trinken. Aber eigentlich ist es ja genau gut so. Ich wuensche der Stadt auf jeden Fall viel Kraft wieder in den Alltag zurueck zu kehren.
Beim Verfahren bin ich dann noch an einer Brocki vorbeigekommen, bei der ich mein Camping Zeug gelassen habe. Ich hoffe es freut sich jemand darueber.
Mein Hostel war ein ehemaliges Gefaengnis und auch immer noch etwas darauf getrimmt. Es war nicht gerade gemuetlich (wen wunderts), aber war trotzdem witzig, vor allem um Mami die SMS: "ich schlafe heute im Gefaengnis" zu senden.
Natuerlich musste ich all mein Gepaeck von Sunnys Kofferraum wieder in meinen Rucksack reinquetschen. Habe vieeel Zeug zurueck gelassen und trotzdem kein Platz im Rucksack :(
Das Thermalbad fand ich ziemlich gut. Man bezahlt etwa 12 Franken und kann den ganzen Tag bleiben. Nur fuer die coolen Rutschbahnen haette man extra bezahlen muessen :(
Ich habe auch noch eine kuerzere Wanderung in der Gegend gemacht. Irgendwie muss man sich das Glace verdienen. Es war wunderschoen, weil die Baeume alle schon schoen farbig waren.
Eine grosse Aufgabe war es dann, eine Schlafgelegenheit in Christchurch fuer die Nacht vor dem Flug zu buchen. Das gesamte Stadtzentrum, wo sich natuerlich auch viele Unterkuenfte befinden, ist immer noch gesperrt. Das wird es, so wie ich verstanden habe auch die naechsten 4 Monate noch sein. Ich habe immerhin noch ein Doppelzimmer in einem Hostel gekriegt, welches ich mir mit einer anderen Frau teilen konnte.
In Christchurch war es dann eine echte Herausforderung, Auto zu fahren. Viele der Strassen sind gesperrt und es gibt natuerlich viele Baustellen. Irgendwann gings dann auch gar nicht mehr weiter, da die Strasse von Soldaten mit Maschinenewehren abgeriegelt war. All die verfallenen, zerstoerten Haeuser trieben mir die Traenen in die Augen. Mir wurde so richtig schlecht, dieses Unglueck mit eigenen Augen und nicht nur im Fernsehen zu sehen. Irgendwie hat mich in diesem Augenblick gestoert, dass das Leben einfach so weitergeht. Dass zwei Strassen weiter die Leute vor einer Bar froehlich Bier trinken. Aber eigentlich ist es ja genau gut so. Ich wuensche der Stadt auf jeden Fall viel Kraft wieder in den Alltag zurueck zu kehren.
Beim Verfahren bin ich dann noch an einer Brocki vorbeigekommen, bei der ich mein Camping Zeug gelassen habe. Ich hoffe es freut sich jemand darueber.
Mein Hostel war ein ehemaliges Gefaengnis und auch immer noch etwas darauf getrimmt. Es war nicht gerade gemuetlich (wen wunderts), aber war trotzdem witzig, vor allem um Mami die SMS: "ich schlafe heute im Gefaengnis" zu senden.
Natuerlich musste ich all mein Gepaeck von Sunnys Kofferraum wieder in meinen Rucksack reinquetschen. Habe vieeel Zeug zurueck gelassen und trotzdem kein Platz im Rucksack :(
| Bad mood in down under |
Montag, 18. April 2011 |
Ja ich bin in Australien angekommen und auch mein Blog ist hier bei mir. Ich moechte mich fuer die Funkstille entschuldigen aber im Moment fehlen mir etwas die Nerven zum bloggen. In einem neuen Land gibt es wieder so viel zu organisieren, und das ist in Australien nicht gerade einfach. Ich war einige Tage in Sydney und bin jetzt in den Blue Mountains und etwas entaeuscht und niedergeschlagen. Ich weiss nicht so recht was ich in diesem Land (resp. an der Ostkueste) ueberhaupt will. Auf jeden Fall keine Party, gibts was anderes? Die Leute (Backpacker) nerven mich hier endlos und auch die Preise koennen mit den Schweizer Preisen locker mithalten.
Freu mich ueber aufmundernde Emails. Emails lese ich uebrigens jetzt oefter, da ich mir einen IPod gekauft habe und mit diesem die kostenlosen Wlans nutzen kann. Morgen gehts nach Coffs Harbour, eigentlich wollte ich nach Byron Bay, aber da gibts keine Zimmer mehr.
Freu mich ueber aufmundernde Emails. Emails lese ich uebrigens jetzt oefter, da ich mir einen IPod gekauft habe und mit diesem die kostenlosen Wlans nutzen kann. Morgen gehts nach Coffs Harbour, eigentlich wollte ich nach Byron Bay, aber da gibts keine Zimmer mehr.
| Bye Bye Kiwis |
|
Schon wieder geht ein Abschnitt meiner Reise zu Ende, ich muss mich nicht nur von diesem schoenen Land verabschieden, sondern leider auch von meinem lieben Sunny und fast meiner gesamten Camping Ausruestung. Der Rucksack ist wieder gepackt und ab morgen darf ich mich dann wieder mit gutem Gewissen Backpacker nennen.
Ich habe die Zeit in Neuseeland sehr genossen. Es ist ein total anderes Reisen als in Thailand, man trifft auf eine Art auch andere Reisende hier. In Thailand war es spannend einfach durch die Strassen zu laufen und den Leuten zuzusehen. Die Kultur war ungewohnt und somit sehr interessant. Hier waren die Staedte eher langweilig, wenn nicht sogar nervig. Das grosse Plus in Neuseeland war, dass ich vor allem mit dem Mietauto die Moeglichkeit hatte, ueberall hinzugehen wo ich hin wollte. Nichts hier ist gefaehrlich. Stundenlang bin ich durch Waelder gestreift und habe in meinem Auto, mutterseelenallein auf der Strasse, lauthals gesungen.
Viele Leute sagen, Neuseeland sei teuer zu bereisen. Finde ich eigentlich nicht. Das Leben hier ist in etwa gleich teuer, wie in unseren europaeischen Nachbarlaendern. Das heisst, ganz klar guenstiger als in der Schweiz. Unterkunft ist in Neuseeland spitze. Jedes Hostel hat so viel Charme. Fuer 30Fr pro Person bekommt man hier auch schon mal ein Doppelzimmer mit eigenem Badezimmer.
In Neuseeland habe ich das erste Mal die Erfahrung gemacht, das Essen nur pure Nahrungsaufnahme sein kann. Ich freue mich, wiedereinmal ein Essen so richtig geniessen zu koennen. Das was ich hier selber koche ist einfach nur billig und fade und shit.
Favourite Places and Moments
- Skydive in Taupo, waaaaaaaaaaaah
- Tongariro Crossing, einfach eine fantastische Landschaft, im wahrsten Sinne des Wortes
- Die erste Fahrt mit meinem Sunny in den Nelson Lakes Nationalpark
- Die Sterne in Mt Cook
- Key Summit in Fiordland, wahnsinns Ausicht
- Delfin Schwimmen und Bootsfahrt in Kaikoura
- Die Catlins
Not so happy Sandra:
- Queenstown Hostel Uebernachtung
- Coromandel Town
- Die Preise nach Thailand kamen mir einfach nur TEUER vor
Ich habe die Zeit in Neuseeland sehr genossen. Es ist ein total anderes Reisen als in Thailand, man trifft auf eine Art auch andere Reisende hier. In Thailand war es spannend einfach durch die Strassen zu laufen und den Leuten zuzusehen. Die Kultur war ungewohnt und somit sehr interessant. Hier waren die Staedte eher langweilig, wenn nicht sogar nervig. Das grosse Plus in Neuseeland war, dass ich vor allem mit dem Mietauto die Moeglichkeit hatte, ueberall hinzugehen wo ich hin wollte. Nichts hier ist gefaehrlich. Stundenlang bin ich durch Waelder gestreift und habe in meinem Auto, mutterseelenallein auf der Strasse, lauthals gesungen.
Viele Leute sagen, Neuseeland sei teuer zu bereisen. Finde ich eigentlich nicht. Das Leben hier ist in etwa gleich teuer, wie in unseren europaeischen Nachbarlaendern. Das heisst, ganz klar guenstiger als in der Schweiz. Unterkunft ist in Neuseeland spitze. Jedes Hostel hat so viel Charme. Fuer 30Fr pro Person bekommt man hier auch schon mal ein Doppelzimmer mit eigenem Badezimmer.
In Neuseeland habe ich das erste Mal die Erfahrung gemacht, das Essen nur pure Nahrungsaufnahme sein kann. Ich freue mich, wiedereinmal ein Essen so richtig geniessen zu koennen. Das was ich hier selber koche ist einfach nur billig und fade und shit.
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Not so happy Sandra:
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